Vorstand

Detlef Bensmann

1. Vorsitzender

Detlef Bensmann studierte Saxophon an der UdK Berlin bei Prof. Omar Lamparter und Kontrabass bei Prof. Heinz Jablonski von 1975-1985 mit den Abschlüssen: Orchesterschule, Diplom und Reifeprüfung (entspricht: Konzertexamen). Ein zweijähriges Stipendium der Stadt Berlin zur Erforschung der akustischen Eigenschaften der Saxophone und zur Entwicklung neuer Spieltechniken in Koperation mit der Technischen Universität schloss sich an. Von 1979-1980 spielte er Kontrabass und Saxophon in der Deutschen Oper Berlin. Nach seinem Debut als Saxophonsolist in der Berliner Philharmonie mit dem Saxophonkonzert von Alexander Glasunow und der Rhapsodie von Claude Debussy begleitet vom DSO Berlin innerhalb der Reihe "RIAS stellt vor" gekoppelt mit seiner 1. Schallplatte "Virtuose Saxophonkonzerte", studierte er nur noch Saxophon und konzentrierte sich auf eine internationale Karriere als Saxophonsolist, -kammermusiker und -orchestermusiker. Er war 1983 Gründungsmitglied des "Berliner Saxophon Quartetts", mit dem er international konzertierte und über 10 CDs veröffentlichte. Er verließ es 2007, um mit Alumnis seiner Saxophonklassen an der Universität der Künste (seit 1984) und HfM "Hanns Eisler" Berlin (seit 1991) das Bensmann-Saxophon-Quartett zu gründen. Von 1986-1993 war er Saxophonsolist des Föderprogramms des Deutschen Musikrats, was  zahlreiche Verpflichtungen als Solist mit Deutschen Orchestern zur Folge hatte. Wiederholt lud ihn das RSO Frankfurt des HR als Solist ein, mit GMD Dmitrij Kitajenko zu konzertieren. Höhepunkt war die Verpflichtung des HR in der damaligen Reihe "rund um.... (das Saxophon)" ein Konzert als Dramaturg, Dirigent, Solist und Komponist zu leiten. Orchester Polens, Kubas, Mazedoniens, Griechenlands und der Ukraine luden ihn Saxophonsoist ein. Für ihn wurden ca. 30 Saxophonkonzerte und über 100 Kammermusik- sowie Solowerke komponiert, von denen eine große Zahl auf den 25 seiner veröffentlichten CDs eingespielt sind, darunter auch seine Orchestration der "Hot-Sonate" von Erwin Schulhoff. Er komponierte 4 Saxophonkonzerte, darunter ein Familienkonzert über die Geschichte des Saxohpons, schuf eine neue Fassung der Rhapsodie von Cluade Debussy, die er "Maurische Rhapsodie" nannte sowie div. Kammermusik, die meist bei dem Berliner Verlag "Ries & Erler" veröffentlicht sind.

Christoph Merkel

2. Vorsitzender

Als ambitionierter Musikliebhaber begann Christoph Merkel schon früh mit dem Saxophonspiel, entschloss sich aber dann Geschichte und Germanstik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München zu studieren. Neben seinen Tätigkeiten als Marketing-Spezialist in verschiedenen Firmen und dem Schritt in die Selbständigkeit, spielt Christoph Merkel immernoch selbst Saxophon und ist auch in verschiedenen Quartettformationen zu hören.

Birgit Tomaschek

Kassierein

Birgit Tomaschek schloss ihre Ausbildung als Steuerfachgehilfin ab und arbeitet seit Jahren erfolgreich in einer Steuerkanzlei im Tegernseer Tal. Darüberhinaus spezialisierte sie sich auf Steuerangelegenheiten für Vereine und steht seit Anfang 2009 der ARDESA als Kassier tatkräftig zur Seite.

Prof. Günter Priesner

Beisitzer

Günter Priesner studierte Saxophon mit namhaften Saxophonisten wie Jean-Marie Londeix, Iwan Roth, Eugene Rousseau u.a.; Günter Priesner ist Dozent für klassisches Saxophon, Fachmethodik und Kammermusik, Studiendekan und stellvertr. Vorsitzender des Hochschulrates an der Hochschule für Musik Nürnberg; bis 1996 war er Lehrbeauftragter für Saxophon an der Musikhochschule Würzburg; von 1982 bis 2009 war er der Vorsitzende der "Arbeitsgemeinschaft Deutsche Saxophonisten e.V." (= ARDESA); inzwischen international bekannt wurde sein Quartett fiasco classico (Wolfram-von-Eschenbach Kulturförderpreis des Bezirks Mittel-franken 2008); außerdem ist er Mitglied des Ensembles "Klangkonzepte" (Gruppe für zeitgen. Musik) Nürnberg. Konzerte, Platten- und Rundfunkaufnahmen in West- und Osteuropa, sowie in USA.

Koryun Asatryan

Beisitzer

Der aus Armenien stammende Koryun Asatryan begann 1993 seine Ausbildung an der Musikschule in Jerewan bei Prof. A. Manukyan. Ab Oktober 2000 studierte er in Dortmund, später an der Kölner Musikhochschule bei Prof. Daniel Gauthier, wo er sein Studium im April 2009 abschloss. Meisterkurse und Unterricht besuchte er außerdem bei den Professoren Claude Delangle, Arno Bornkamp und Jean Marie Londeix. Zum Studienjahr 2011/12 übernahm Koryun Asatryan als Nachfolger von André Legros die Klasse für Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater München.

Christoph Enzel

Beisitzer

Christoph Enzel studierte klassisches Saxophon bei Johannes Ernst und Arno Bornkamp, und als Mitglied des clair-obscur Saxophonquartetts Kammermusik bei Friedemann Weigle (Artemis Streichquartett). Rege Orchestertätigkeit u.a bei den Berliner Philharmoniker, dem Babelsberger Filmorchester u.a. Auszeichnungen beim Gustav Bumcke Wettbewerb 2004 (solo), Alice-Samter Preis der UdK Berlin (Kammermusik), Stipendiat der Yehudi-Menuhin Gesellschaft, Internationaler Kammermusikwettbewerb der ADMC Illzach 2007 und Jurres Preis beim Gaudeamus Wettbewerb Amsterdam 2007. Tätigkeiten als Arrangeur bei Advance Music.