Saxophonwettbewerb

Internationaler Musikwettbewerb für Saxophon
Gustav-Bumcke 2024:5.11-9.11 

Der Wettbewerb

Der internationale Musikwettbewerb für Saxophon “Gustav Bumcke 2024”  wurde erstmals 1995 in Berlin durchgeführt und findet seither unregelmäßig im Abstand von einigen Jahren statt:https://www.gustav-bumcke.de/

Der Wettbewerb ist nach dem deutschen Saxophonpionier Gustav Bumcke (1876-1963) benannt, der das erste Saxophonorchester in Deutschland gründete.

1902 lernte Bumcke auf einer Reise nach Paris den Sohn von Adolphe Sax kennen. Bumcke brachte acht Saxophone in allen Größen mit nach Berlin und widmete seither seine ganze Schaffenskraft dem klassischen Saxophon in Deutschland. Er lehrte am Stern 'schen Konservatorium in Berlin und am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium, wo er eine eigene Saxophonklasse unterrichtete und auch unzählige Kompositionen für Saxophon schuf. Seine Tochter, Ingrid Larssen, wurde in den 30er und 40er Jahren als Saxophonsolistin bekannt.

Teilnehmer

Die Teilnehmer sind Saxophonisten/innen, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Nach einer schriftlichen Bewerbung auf die aktuelle Ausschreibung, werden potentielle Teilnehmer durch ein Auswahlverfahren ermittelt.

Preisträger

Zu den wechselnden Juroren gehören stets international bekannte Persönlichkeiten des Musiklebens wie Jean-Marie Londeix, Arno Bornkamp, Günther Priesner, Johannes Ernst, Beat Hofstetter, Carina Rascher, Otto Klingenschmidt, Nicole Schillings, Hermann Cordes, Johann van der Linden, Thomas Tomaschek und Andrezj Ryzmkowski.

Die Preisträger des letzten Wettbewerbs 2010 in Nürnberg finden Sie hier

Interview Jean-Marie Londeix über SELMER Saxophone und den Bumcke-Wettbewerb

Jean-Marie Londeix ist einer der führenden klassischen Saxophonisten. Beim Bumcke-Wettbwerb 2010 war er Mitglied der Jury. Im Interview spricht er über die Bedeutung des Bumcke-Wettbwerbs für die Entwicklung des klassischen Saxophons in Deutschland. Londeix erläutert die Vielfalt des Repertoires für klassische Saxophonisten und beschreibt, was er an den Saxophonen von Henri SELMER Paris