
Bereits zum siebten Mal wurde in Lübeck ein internationaler Meisterkurs für klassisches Saxophon mit den drei gefragten Dozenten Prof Daniel Gauthier (Köln), Christian Wirth (Paris) und Jean-Denis Michat (Lyon) durchgeführt.
Von Donnerstag Morgen bis Sonntag Abend fand der Meisterkurs in der Lübecker Musikschule statt. Mit dabei war auch Julian Teltenkötter, der sich bei der ARDESA um ein ARDESA-Mini-Stipendium beworben hatte. Der Verein unterstützt damit junge Saxophonisten finanziell und beratend.
Über 40 Saxophonisten im Alter von 9-25 Jahren aus aller Welt haben teilgenommen. Teilnehmer kamen aus allen Ländern der Bundesrepublik sowie Weißrussland, Polen oder China.
Lilja Russanova, selbst Saxophonlehrerin an der Lübecker Musikschule, organistierte den Meisterkurs bis in letzte Detail. Frau Russnova möchte mit dem Kurs unter anderem mehr Aufmerksamkeit für das klassische Saxophon schaffen. Jeder der Teilnehmer konnte im persönlichen Unterricht sein Spiel und musikalischen Ausdruck durch die Lehrer verbessern lassen.
Alle waren begeistert über die sympathische Ausstrahlung der Lehrer und die Tipps und Tricks, die sie an die Schüler weitergaben. Christian Wirth machte in einem Abendkonzert zusammen mit der Pianistin Inessa Tcherepanow deutlich, zu welchem Ausdruck und Virtuosität das Saxophon fähig ist.


Anfang März 2013 debütierte SIGNUM in der New Yorker Carnegie Hall. Die vier Newcomer aus Köln haben sich am 3. März in der Zankel Hall mit Werken von Samuel Barber und George Gershwin einem begeisterten New Yorker Publikum präsentiert.
Das nächste Mal in Deutschland zu erleben ist SIGNUM u.a. am 11.April auf der Frankfurter Musikmesse, am 29. Mai im Konzerthaus Berlin und am 4. Juni beim Schumannfest Bonn
Weitere Termine gibt es unter:
www.signum-saxophone.com
Im kleinen Konzertsaal im Münchner Gasteig veranstaltete die ARDESA e.V. in Kooperation mit der Hochschule für Musik München einen zweitägigen Meisterkurs für Saxophonisten.
Dozenten waren die beiden Franzosen Christian Lauba und Richard Ducros....
“The original Saxophone Support” (patent 1010990) wurde vom Saxophonisten Peter van den Broek entwickelt.
Falsche Sitzhaltung und eingeklemmte Nacken-<wbr></wbr> und Schultermuskulatur kann körperliche Beschwerden verursachen. Dieses Zübehör vereinfacht das Saxophonspielen im Sitzen, unterstützt Ihre natürliche Körperhaltung und beugt so Beschwerden vor.
Während des Spielens mit “The original Saxophone Support” bleibt die musikalische Bewegungsfreiheit erhalten.
Dieses fantastische Hilfsmittel ist für Jedermann (egal ob alt oder jung, gross oder klein) für Alt– und Tenorsaxophon verwendbar.
Danke Julian für den Hinweis!

Als der Belgier Adolphe Sax im Jahre 1840 das Saxophon erfunden hatte und es am 21. März 1846 in Frankreich patentieren ließ, ahnte niemand, welcher Siegeszug diesem neuen Instrument – das in einer ganzen ‚Familie‘ vom Bass- bis Sopran-Saxophon fasziniert – in der kommenden Zeit beschieden sein würde. Als 1929 Henri Selmer die Pariser Werkstätte von Adolphe Sax (mit allen Patentrechten) übernahm und der afroamerikanische Jazz diesen Klang in alle Erdteile verbreitete, wurde gewiss, dass von allen seit Mitte des 19. Jahrhunderts neu entwickelten Musikinstrumenten das „Saxophon“ das modernste und wichtigste geworden ist. Dieses in doppelter Hinsicht: Das Saxophon verbreitet Charme, Expressivität, Wildheit und Magie nicht nur im Jazz (mit seinen zahlreichen legendären Solisten), in der Tanz-, Unterhaltungs- und Salonmusik, sondern auch in der Kammer- und Orchestermusik der Konzertsäle. Folge-richtig hat man sich an Kunsthochschulen (wie etwa der Münchner Hochschule für Musik & Theater) bei der Wahl des Studienganges zwischen Jazz-Saxophon und klassischem Saxophon zu entscheiden. Maurice Ravel, Georges Bizet, Alban Berg, Alexander Glasunow, Luciano Berio, Peter Eötvös und viele andere haben für diese Instrumentenfamilie komponiert. Dieser ‚klassischen‘ Tradition widmet sich diese CD-Einspielung: Das junge und erfolgreiche Arcis Saxophon Quartett ist (wie auch das Raschèr Saxophone Quartet) ganz dem klassischen Klangideal verpflichtet. Durch einen glücklichen Umstand konnte als Partner an der Orgel der österreichische Pianist und Organist Michael Schöch gewonnen werden, der als Ausnahmetalent den 1. Platz des renommierten ARD-Wettbewerbs 2011 gewonnen hat und – in ebenso glücklicher Fügung – sich an der neuen Rieger-Orgel der Jesuitenkirche St. Michael München präsentieren kann. Das Programm dieser CD ist so vielseitig wie die Tonfarben des Saxophons. Neben dem puren Klang des Quartetts (etwa in Panta Rhei), schwingt in der Ringelnatz-Suite (kombiniert mit den von Christoph von Sicherer humorig rezitierten Original-Gedichten) mitunter etwas vom frechen Duktus einer Unterhaltungsnähe mit. In der Pavane nach einem Tanz von Luis Milan vereinigen sich Renaissance-feeling mit moderner Expression, Nekyia mündet in einer Meditation auf indischer Ragaskala, – und das abschließende Crucifixus weitet klassische BACH-Motive mithilfe der Orgel zu regelrechter virtuoser Sinfonik.

Enjott Schneider (*1950) studierte in Freiburg i.Br. (Dr. phil. 1977), lehrte 1979 – 2012 an der Münchner Musikhochschule (zunächst Professur für Musiktheorie/kirchenmusikalische Komposition, seit 1996 für Filmkomposition). Neben schriftstellerischer Tätigkeit (z.B. „Zeit-Rhythmus-Zahl“ 1991/2003 und „Komponieren für Film und Fernsehen“ 1997) Tätigkeit als Komponist: Acht abendfüllende Opern wie „Das Salome-Prinzip“ oder „Bahnwärter Thiel“, „Fürst Pückler“, „Orbe Rotundo“; zahlreiche Werke der Orchester- und Kammermusik. Ein Schwerpunkt liegt in der geistlichen Musik mit oratorischen Werken, Orgelkonzerten und 13 Orgelsinfonien. Die internationalen Aufführungsorte reichen von Paris, Rom, Madrid, New York, Los Angeles bis Tokyio, Shanghai, Beijing, Taipei. Daneben entstanden auch etwa 600 Filmmusiken (u.a. zu Filmen wie „Schlafes Bruder“, „23“, „Herbstmilch“, „Stalingrad“, „Schwabenkinder“,, „Armageddon“, „Wunder von Leipzig“, „Laconia“ oder „Stauffenberg“). Emmy Award (New York) für beste Doku 2005 „Drama von Dresden“ (broadview-TV Köln). Bayerischer Filmpreis für die Musik zu „Rama Dama“ (J. Vilsmaier), Bundesfilmband in Gold für Musiken zu „Leise Schatten“ (Sherry Horman) und „Wildfeuer“ (Jo Baier), Fipa d’or (Biarritz) 2001 „beste europäische Filmmusik“ zu „Jahrestage“ (Margarethe von Trotta). Deutscher Fernsehpreis 2007 „Beste Filmmusik“ für „Nicht alle waren Mörder“ (Jo Baier) und „Die Flucht“ (Kai Wessel). Mitglied im Aufsichtsrat der GEMA seit 2003, seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender. Infos unter www.enjott.com

Carina Rascher hat eine Liste mit Korrekturen der Altsaxophon-Stimme für die 24 Intermezzi von Sigurd Rascher erstellt.

Für Christian Lauba ist New York das ideale Sinnbild für exotische Kulturen, die miteinander verschmolzen sind.
Die Orchestration, die Rhythmik, die Dynamik sowie die Sätze des Werkes lehnen an der Bachschen Suitenform an, die mit Sätzen wie u.a. Allemande, Sarabande oder Gigue, differenzierte Satzformen aufzeigt und trotzdem jedoch eine stilistische Einheit bildet....
In unserem neuen ARDESA Shop für klassisches Saxophonmusik sammeln wir für Euch sämtliche CDs und Noten. So haben Interessenten immer alles auf einen Blick.
Mit jeder Bestellung über uns bei Amazon fördert Ihr den Verein mit einem kleinen Beitrag.

Alle Infos zur CD und Bestellmöglichkeit finden Sie hier

" M a s k e r a d e " für Altsaxophon solo op.68 (2010) von Martin Redel
Die Uraufführung spielte Martina Wratsch (Altsaxophon) am 16.02.2013 beim 5. Stuttgarter Saxophonfestival im Wilhelmspalais.
Infos unter: www.martin-redel.de

ORCHESTRE D’HARMONIE DES JEUNES DE L’UNION EUROPEENNE
3 route d’Arlon
8009 STRASSEN
Tel: +352 46 25 3634
Fax: +352 47 14 40
Internet: www.ugda.lu/euywo
Email: euywo@ugda.lu
Seit einiger Zeit gibt es in England eine interessante Seite, die wir natürlich gerne mit der Ardesa Seite vernetzen:
Auf www.tenorsaxindex.info entsteht eine große Sammlung von Originalwerken für Tenorsaxophon.
Dank an Jan für den Hinweis!
Liebe Kollegen der ARDESA,
ich suche schon seit längerem eine Saxophon-Schule für Anfänger / Fortgeschrittene, die man auch mit Gruppen erarbeiten kann, die es sowohl für b als auch es Instrumente gibt – und zwar transponiert, sodass man sie dann auch im Gruppenunterricht spielen kann, ohne dass immer zwei Tonarten gleichzeitig
Die gängigen Schulen gibt es zwar für verschiedene Saxophon, aber meistens ist nur die CD anders und die Stücke im Buch sind in der gleichen Tonart.
Man muss deswegen alles von Hand transponieren, was sehr viel Arbeit ist bei vier Kursen wöchentlich.
Über Ideen jeder Art würde ich mich freuen!
Liebe Grüße,
Simon
Wenn Sie einen Vorschlag für eine geeignete Schule haben, schicken Sie bitte eine Nachricht an: simon.schnulli@gmx.de

Die ARDESA e.V. gratuliert Jan Schulte-Bunert zur Dozentenstelle an der Musikhochschule Rostock.
Informationen zum Studiengang finden Sie hier...

Die ARDESA e.V. möchte Ihr 30jähriges Jubiläum als Anlass nehmen, einer Persönlichkeit zu danken, ohne die das klassische Saxophon in Deutschland nicht dort wäre, wo es sich befindet. Die Rede ist von Sigurd Rascher, dem wohl wichtigsten Saxophonpionier der vergangenen Zeit...

Zum Bühnenjubiläum bringen die vier Saxophonisten vom Pindakaas Quartett ihre CD „Voyage“ auf den Markt, die eine Musikreise durch 3 Jahrhunderte enthält.
Erstmals ist eine vom Bärenreiter-Verlag autorisierte Bearbeitung von Schönberg-Kanons (freie Besetzung, entstanden 1910-1930) auf CD zu hören.
Dazu gesellen sich Werke von Gabrieli, Bach, Jenkins, Kabalewski, Albeniz, Satie, Weil Chick Corea, Matitia, Berthomieu und Piazzolla.
Weitere Informationen zum Pindakaas Saxophonquartett finden sie unter www.pindakaas.de
Zur Bestellung der CD klicken Sie bitte hier...
Einen umfassenden Artikel zum Jubiläum des Quartett aus Fachzeitschrift CLARINO finden Sie hier...

siehe auch: Empfehlungen > Noten